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Versicherte schützen statt schröpfen!

Statt die reiche Versicherungswirtschaft zu hätscheln, soll die Bundesregierung lieber für einen wirksamen Schutz der Versicherten sorgen. Betroffen sind insbesondere Ältere in Mecklenburg-Vorpommern." Das stellt Martina Bunge angesichts der von einigen Versicherungen angekündigten Kürzungen bei der Auszahlung von Lebensversicherungen fest. Ein von der Bundesregierung angestrebtes Gesetz soll dies möglich machen.

Statt die reiche Versicherungswirtschaft zu hätscheln, soll die Bundesregierung lieber für einen wirksamen Schutz der Versicherten sorgen. Betroffen sind insbesondere Ältere in Mecklenburg-Vorpommern." Das stellt Martina Bunge angesichts der von einigen Versicherungen angekündigten Kürzungen bei der Auszahlung von Lebensversicherungen fest. Ein von der Bundesregierung angestrebtes Gesetz soll dies möglich machen.

“Diese Ankündigungen lösen Sorgen aus und ängstigen vor allem Ältere. Das konnte ich spüren, als ich unlängst in meinem Wahlkreis, so in Wismar, Grevesmühlen, Gadebusch und Crivitz unterwegs war.
Gerade in den neuen Bundesländern und konkret auch in unserer Region haben viele Menschen nach der Wende ihre Hausfinanzierung darauf abgestellt, im Alter ihr Restdarlehen mit einer Auszahlung aus einer Lebensversicherung zu tilgen. Wenn die Raten nun von der oft schmalen Rente abgeknapst werden müssen, drohen zum Lebensabend deutliche Einschränkungen.

Das Gesetz der schwarz-gelben Regierung hatte bereits den Bundestag, gegen einen Antrag der Fraktion DIE LINKE, passiert. Doch es wurde zunächst einmal im Bundesrat gestoppt. Ziel der Intervention ist es, die in der aktuellen Niedrigzinsphase entstehenden Belastungen der Unternehmen nicht einseitig auf die Versicherten abzuwälzen. Am 26. Februar wird der Vermittlungsausschuss über notwenige Änderungen der Regierungsvorlage beraten.
Der öffentliche Druck muss aufrecht erhalten bleiben und ein fauler Kompromiss auf Kosten der Betroffenen verhindert werden. Dabei könnte helfen, dass seit dieser Woche eine rot-grün-linke Mehrheit im Bundesrat besteht. Es darf nicht sein, dass die Versicherungswirtschaft trotz solider Ertragslage die Lasten der Krise auf die Kleinsparer abwälzt."