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Traditionsreiche Frauentagsfeier in Wendisch-Waren

Im ganzen Kreis wurden Nelken als Dankeschön an Frauen verteilt.

Am Internationalen Frauentag hatten die Landtagsabgeordnete, Jacqueline Bernhardt, und DIE LINKE. Ludwigslust-Parchim am Donnerstag in den Landgasthof „Schwinzer Heide“ in Wendisch Waren zur traditionellen „Frauentagsveranstaltung“ eingeladen. Mehr zum Programm und dem Kampf um Gleichberechtigung, im Artikel:

„Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.“ Simone de Beauvoir

Am Internationalen Frauentag hatten die Landtagsabgeordnete, Jacqueline Bernhardt, und DIE LINKE. Ludwigslust-Parchim am Donnerstag in den Landgasthof „Schwinzer Heide“ in Wendisch Waren zur traditionellen „Frauentagsveranstaltung“ eingeladen. Mit dieser über viele Jahre fortgeführten Veranstaltung bedankten sie sich bei den gesellschaftlich aktiven Frauen aus Verbänden und Vereinen, sowie Kommunalvertretungen im Kreis für deren tägliches Engagement in Beruf und Ehrenamt. Vom Team des Landgasthofes kulinarisch verwöhnt und durch die „Schwarzlichttheatergruppe »Die Kellerkinder« der Regionalen Schule »Walter Husemann« in Goldberg“ mit ihrer Version des „Karnevals der Tiere“ kulturell bereichert bot der Nachmittag die Gelegenheit gemeinsam schöne Stunden zu verleben, Kontakte zu pflegen und sich über Aktuelles und Kommendes zu unterhalten.

Der Kreisvorsitzende, Marko Schmidt, hob in seiner kurzen Begrüßungsrede die lange Tradition des Frauentages und dessen aktuelle Bedeutung hervor. Frauen seien in politischen Gremien auf allen Ebenen immer noch unterrepräsentiert. Angesichts der im kommenden Jahr bevorstehenden Kommunalwahlen forderte die Frauen daher auf, sich kommunalpolitsch stärker zu engagieren.

Jacqueline Bernhardt unterstützte Schmidts Forderung nach größerem kommunalpolitischen Engagement der Frauen und darüber hinaus betonte in ihrer Rede: „Die Geschichte des Internationalen Frauentags ist ein andauernder Kampf für Rechte und Gleichstellung der Frauen. Selbst wenn vor einhundert Jahren das Frauenwahlrecht erstritten worden ist, sind wir bei Weitem noch nicht am Ende des Weges. Noch immer ist es traurige Wirklichkeit, dass Frauen deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen in gleichwertigen Tätigkeiten. — Wenn der Entgeltabstand in Mecklenburg-Vorpommern geringer ist als im Bundesdurchschnitt, ist das kein Erfolg bei der Durchsetzung von Frauenrechten, sondern dem viel zu niedrigen Lohnniveau geschuldet.“ Die Landespolitikerin forderte darüber hinaus, dass die Ausbildungsvergütungen erhöht werden sollten, um Berufsfelder attraktiver zu machen. Es müsse weitergekämpft werden – nicht nur beim Entgelt müsse weiterhin für die gleiche Behandlung von Mann und Frau gekämpft werden.