Diese Website verwendet Cookies.
Skip to main content

Martina Bunge Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis 13

Martina Bunge
Hans-Georg Woest

Am Sonnabend trafen sich in Sternberg Vertreterinnen und Vertreter der LINKEN im neugegliederten Bundestagswahlkreis 13, um ihre Direktkandidatin bzw. ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl zu wählen.
Mit der erfahrenen Bundestagsabgeordneten Dr. Martina Bunge und dem jungen Studenten Hans-Georg Woest aus Wismar boten sich der Versammlung zwei sehr unterschiedliche Bewerber an.
Martina Bunge verwies in ihrer kurzen Vorstellungsrede darauf, dass sie sich wegen ihrer langjährigen Erfahrungen in der Gesundheits- und Sozialpolitik, aber auch aufgrund der Tatsache, dass sie das Thema Rentenpolitik mit der besonderen Problematik der Ostrenten seit der Wende als eine der ganz wenigen im Bundestag kontinuierlich betreut, entschlossen hat, noch einmal zu kandidieren. Gerade in einer Zeit, in der die Kanzlerin ihr Versprechen der letzten Wahl nicht eingelöst hat, die Ostrenten endlich anzugleichen und in der alle von Altersarmut reden, die direkt im Alltag zu spüren ist, braucht es eine Kraft, die dieses Thema im Bundestag weiter voran bringt. Aus ihrer Sicht ist es erforderlich, ein soziales Korrektiv für die Menschen, die keine starke Lobby haben, wieder zu stärken. Es braucht eine LINKE Kraft, die den Mindestlohn in der nächsten Wahlperiode angeht und auch beim Thema Millionärssteuer und Kinderarmut die nächste Regierung voran treibt und „auch der SPD im Bundestag Beine macht“.
Der 19-jährige Student Hans- Georg Woest, der dem Jugendverband Solid angehört, kritisierte insbesondere das gesellschaftliche Phänomen, dass Geld heute offensichtlich einen größeren Wert hat als die sozialen Werte, die das Leben wirklich lebenswert machen. Er präsentierte sich als neuer und junger Kandidat, der zwar wenig Erfahrung mitbringe, aber die Bereitschaft zum Lernen habe.
Die bisherige Bundestagsabgeordnete Dr. Martina Bunge setzte sich mit einem Ergebnis von 75 % klar gegen den Mitbewerber durch. Sie rief Mitglieder und Sympathisanten zur aktiven Unterstützung auf und zeigte sich entschlossen, den Kampf um das Direktmandat aufzunehmen.