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Kandidaten der LINKEN besuchen Kindertafel auf dem Dreesch

„Die Tafeln in M-V und somit auch hier in Schwerin versorgen Menschen, die vom Leben auf verschiedene Weise benachteiligt und auf Unterstützung angewiesen sind. Dabei spielt vor allem die Ausgabe von und die Versorgung mit Lebensmitteln eine wichtige Rolle. Wir zollen jedem und jeder Einzelnen, die sich diesbezüglich engagieren, großen Respekt.“ so die Direktkandidaten der LINKEN zur Bundes- und Landtagswahl Ina Latendorf und Henning Foerster. Beide waren heute zu Besuch bei der Kindertafel in der Hegelstraße auf dem Großen Dreesch. Mit im Gepäck hatten sie mehrere hundert medizinische und FFP 2 Masken.

„Das Verteilen der Lebensmittel funktioniert nun mal nicht ohne persönlichen Kontakt. Folglich brauchen diejenigen, die hier regelmäßig dafür sorgen, dass die Kinder eine Mahlzeit erhalten auch den entsprechenden Schutz. Solange noch keine entsprechende Durchimpfungsrate erreicht ist, bleibt neben Abstand, Lüften und regelmäßiger Desinfektion vor allem das Tragen geeigneter Masken notwendig. Auf diese Art und Weise kann diese wichtige soziale Arbeit weitergehen und diejenigen, die hier für die Kinder da sind, bleiben dabei geschützt.“ so die beiden Kandidierenden.

Das Leben in der Platte mit all seinen schönen Seiten, aber auch den vor Ort anzutreffenden Problemen ist beiden sehr wohl vertraut. Ina Latendorf hat selbst auf dem Dreesch gewohnt und kennt durch ihre Tätigkeit beim Bürgerbeauftragten des Landes viele der alltäglichen Sorgen und Nöten der Menschen. Anfragen zu den Leistungen des SGB II (Hartz IV) bilden immer noch einen Arbeitsschwerpunkt beim Bürgerbeauftragten. Henning Foerster hat seine ersten Schritte auf dem politischen Parkett in Krebsförden West absolviert, wo er viele Jahre zu Hause war. Das letzte Plattenbaugebiet, welches vor der Wende begonnen wurde, sollte einst der Dreesch IV werden. Jahrelang krankte es an einer ordentlichen Verkehrsanbindung oder dem fehlenden Nahversorger. Heute gibt es beides und Foerster freut sich, auch dazu beigetragen zu haben.

Beide betonen, dass Die LINKE seit Jahren vor allem das Ziel verfolgen, Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern sozial gerechter zu machen. Dies sei in Corona Zeiten aktueller denn je. In Krisenzeiten treten ohnehin vorhandene soziale Probleme noch stärker zu Tage. Leider liege der Fokus oft nicht auf den Problemen der kleinen Leute, ganz gleich ob es sich um den Niedriglohnempfänger, den Rentner in der Grundsicherung oder den Hartz IV Empfänger handelt. Auch diesen wollen wir eine Stimme geben und haben auch entsprechende Forderungen in die politische Arena getragen. Beispielhaft genannt seien die Forderungen nach angemessener Erhöhung der Regelsätze, einem kostenlosen Mittagessen an Grundschulen oder einem Mindestkurzarbeitergeld. „Darüber hinaus wollen wir in unserem Wahlkreis aber auch konkrete Hilfe leisten. Deshalb sind wir heute auch hier bei den Tafeln.“