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Innovatives Amt Zarrentin und eine sich ständig fortentwickelende Gemeinde Vellahn

Frau Piontek, Herr Stein (Bürgermeister Vellahn), Frau Schmeil (Kitaleitung), Frau Brockmöller (Träger der Kita), Frau Schwarzer

Im Rahmen ihrer Ämterbereisung besuchte die Landtagsabgeordnete der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, das Amt Zarrentin. Wo sie Halt machte und was sie mit nahm, lest ihr im Artikel:

Im Rahmen ihrer Ämterbereisung besuchte die Landtagsabgeordnete der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, diese Woche das Amt Zarrentin. Dort sprach sie mit der leitenden Verwaltungsbeamtin Frau Piontek und Herrn Volkmann. Bei diesem Gespräch ging thematisch neben den kommunalpolitischen Dauerbrennern, wie der schlechten Finanzausstattung der Kommunen und dem Leitbildgesetz vor allem um die Frage der zukunftsfähigen Aufstellung der Ämter. Vor diesem Hintergrund war die Landtagsabgeordnete besonders von der Elektromobilitätsoffensive des Amtes angetan. Das Amt Zarrentin geht im bei diesem Thema vorbildlich voran und schaffte sich einen elektrobetriebenen PKW an und zusätzlich 7 Aufladesäulen. „Auf umweltfreundliche Antriebe zu setzen, ist der richtige Weg in die Zukunft. Damit ist das Amt Zarrentin gut aufgestellt.“, so Bernhardt. Positive Worte fand die Landtagsabgeordnete auch für das „Kitaportal“ des Amtes. „Es ist ungemein effizient, wenn die Planung der Kitaplätze zentral erfolgt und alle Informationen immer auf neuestem Stand sind“, so Jacqueline Bernhardt. Die vorhandenen Kita-Plätze könnten besser geplant werden, Mehrfachanmeldungen der Eltern in den Kitas würden so entfallen und letztendlich könnte das Amt und insbesondere der Landkreis besser den Bedarf an Kita-Plätzen planen.

Im Anschluss fand das Gespräch mit Herrn Stein, der sehr engagierte Bürgermeister von Vellahn statt. Er ist ständig bestrebt mit der Gemeindevertretung die Gemeinde weiter bzw. fortzuentwickeln. Durch diese Bemühungen ist 2017 gemeinsam mit dem Träger Jessenitzer Aus- und Weiterbildungswerke eine tolle neue Kita entstanden, in welcher 117 Krippen- und Kindergartenkinder betreut werden. Auch pflegt die Gemeinde eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Hort des ASB. Eine der Erzieherinnen sprach das Problem der Schülerbeförderung an. Während die neue Kita mit einem offenen Konzept und deutlich mehr Plätzen überall positiv gesehen wird, konnte für die Schülerbeförderung noch keine zufrieden stellende Lösung gefunden werden. „Es ist nicht akzeptabel, dass für die Schülerbeförderung bei kurzen Strecken auf den allgemeinen ÖPNV zurückgegriffen werden muss“, so Bernhardt. Es sei nicht sozial, wenn kleine Kinder für jede Fahrt zur Schule von 1,5 km 0,90 Euro zahlen müssten. „Hier müssen wir im Land und im Kreis weiter Druck machen. Der ÖPNV für Kinder und Jugendliche muss kostenfrei sein.