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Mit Büchern und KiföG-Novelle im Gepäck in Boizenburg

Im Rahmen ihrer #vorOrt-Tour vom Landtag aufs Land besuchte die Landtagsabgeordnete Jacqueline Bernhardt, Fraktion DIE LINKE, die Stadt Boizenburg. Was sie dort u.a. zum Tag des freien Buches machte, erfahrt ihr im Artikel:

Im Rahmen ihrer #vorOrt-Tour vom Landtag aufs Land besuchte die Landtagsabgeordnete Jacqueline Bernhardt, Fraktion DIE LINKE, die Stadt Boizenburg. Nach einer Stärkung im City Croque verteilte die Abgeordnete gemeinsam mit Manuel Albrecht, Kandidat der Linken für die Stadtvertretung in Boizenburg, im Rahmen des Tages des freien Buches in der Boizenburger Innenstadt kostenlos Bücher. Hierbei ergaben sich viele interessante Gespräche und Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.

Am Abend fand dann eine Diskussionsveranstaltung zur Situation der Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern statt. Zahlreiche Eltern, Erzieherinnen und Erzieher hatten hierfür den Weg in das Waldhotel Schwartow gefunden. Jacqueline Bernhardt stellte hier den Entwurf zur 7. Novelle des Kindertagesförderungsgesetzes vor. Allgemeine Kritik am Gesetzentwurf war, dass er keine Qualitätsverbesserung in der Kindertagesförderung bringen wird. „Auch wenn die Elternbeitragsfreiheit zu begrüßen ist, sind Betreuungsschlüssel und Personalschlüssel nach wie vor zu hoch“, so Jacqueline Bernhardt. Mecklenburg Vorpommern sei hier bundesweit Schlusslicht. Zwar seien Verbesserungen aufgrund des Fachkräftemangels äußerst schwierig zu realisieren, aber wenn schon keine Qualitätsverbesserungen möglich seien, dürften den viel zu wenigen Erzieherinnen und Erziehern nicht noch zusätzliche Aufgaben übertragen werden. Die geplante verpflichtende Hausaufgabenerledigung im Hort sei hier ein gutes Beispiel. Manuel Albrecht fügt an: „Für uns in Boizenburg zeigt sich ganz klar der Bedarf nach einer Kita in kommunaler Trägerschaft.“ Eine solche Einrichtung würde zusätzliche Betreuungsplätze schaffen und - da hier Tariflöhne gezahlt würden – die allgemeine Situation der Erzieherinnen und Erzieher verbessern. Ein bisschen Konkurrenz täte den Einrichtungen in freier Trägerschaft sicherlich ganz gut.