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Gemeinsam den Druck auf die Landesebene erhöhen – Kinder- und Jugendhilfe auskömmlich finanzieren!

"Mit großer Zustimmung habe ich die Forderung des Kreisjugendrings an die Landesregierung, die Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe nach 20 Jahren endlich anzupassen, zur Kenntnis genommen. Es wird den Kreisjugendring sicherlich freuen zu hören, dass meine Kreistagsfraktion im Moment bei den anderen Fraktionen um Unterstützung eines Appells ans Land und für eine gemeinsame Einbringung im Kreistag im Dezember wirbt." sagt Jacqueline Bernhardt zur Forderung des Kreisjugendrings, die KJFG-Mittel durch das Land endlich anpassen zu lassen. Mehr im Artikel:

Zur heute veröffentlichten Forderung des Kreisjugendrings zur Aufstockung der KJFG-Mittel durch das Land, erklärt das Land- und Kreistagsmitglied der Linken und Jugendhilfeausschussvorsitzende im Landkreis Ludwigslust-Parchim, Jacqueline Bernhardt:

„Mit großer Zustimmung habe ich die Forderung des Kreisjugendrings an die Landesregierung, die Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe nach 20 Jahren endlich anzupassen, zur Kenntnis genommen.
Die Stadtvertretung Schwerin beschloss vor kurzem einen von allen demokratischen Fraktionen eingereichten Antrag, der die Landesregierung auffordert, die noch aus DM-Zeiten stammende Höhe der KJFG-Mittel endlich anzupassen. Es wird den Kreisjugendring sicherlich freuen zu hören, dass meine Kreistagsfraktion im Moment bei den anderen Fraktionen um Unterstützung eines ähnlich lautenden Antrags und für eine gemeinsame Einbringung im Kreistag im Dezember wirbt.

Auch wenn die Zahl Jugendlicher zwischen 10-26 Jahren und damit die Höhe der KJFG-Mittel des Landes gesunken ist, so ist die Komplexität der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gestiegen. Unser Landkreis ist hier kein Sonderfall. Beispielsweise kann trotz der guten wirtschaftlichen Lage im Landkreis ein nicht unerheblicher Teil von Jugendlichen keinen Schul- und Berufsabschluss nachweisen. Auch komplexe Problemlagen, wie soziale, familiäre, Schulden- oder Suchtprobleme machen intensive Unterstützung notwendig. Insbesondere präventive Beratungsangebote müssten gestärkt werden. Ohne Unterstützung des Landes wird der Landkreis in Zukunft allerdings an die Grenzen der finanziellen Handlungsfähigkeit kommen.

Auf Landesebene versuchte die Landtagsfraktion der Linken die finanziellen Mittel für die Träger der Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugend- und Schulsozialarbeit bereits in den Beratungen der Doppelhaushalte 2015 und 2017 entsprechend anheben zu lassen. Leider wurde dies in beiden Fällen von der SPD-CDU-Regierung abgelehnt.

Im Sinne der Kinder und Jugendlichen muss der Druck auf die Landesebene auf breiter Front von der kommunalen Ebene, Vereinen, Verbänden, Trägern und den betroffenen Angestellten der Kinder- und Jugendarbeit erhöht werden.“

Hier der Presseartikel des Kreisjugendrings: Artikel