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Ämter und Gemeinden leisten trotz fehlender finanzieller Hilfe vom Land gute Bedingungen für die Kinder und Jugendlichen

Herr Utecht, Jacqueline Bernhardt und Melitta Roock im Amt Ludwigslust-Land
Beim Air-Hoecky mit Bianka Büttner

Die Finanzausstattung der Kommunen, das Pilotprojekt zur Frage der Jugendsozialarbeit und viele weitere Fragen waren Thema bei der Ämterbereisung von Jacqueline Bernhardt und Melitta Roock im Amt Ludwigslust Land. Wo die beiden Halt machten, erfahrt ihr im Artikel:

Heute besuchte die Landtagsabgeordnete Jacqueline Bernhardt gemeinsam mit Melitta Roock das Amt Ludwigslust-Land. Beide sprachen mit dem leitenden Verwaltungsbeamten Herrn Wolfgang Utecht. Hauptthema des Gespräches war einmal mehr die kommunale Finanzausstattung und die Novelle des Finanzausgleiches. Diese hätte entgegen der Erwartungen nur zu minimalen finanziellen Verbesserungen in den Gemeinden des Amtes geführt. Am Problem der unzureichenden Finanzausstattung der Gemeinden hätte sich dagegen nichts verändert. Als besonderes Problem stellte sich hierbei die Brandschutzbedarfsplanung heraus. „Es ist sinnvoll eine abgestimmte Brandschutzbedarfsplanung zu haben.“, so Bernhardt, damit im Ernstfall genügend Personal und Technik vorhanden ist, um eingreifen zu können. Allerdings sind die Anforderungen an die Bedarfsplanung so groß, dass die Gemeinden und Ämter dies kaum selber aufstellen könnten und somit zusätzliche Gelder in Ingenieurbüros einsetzen müssten. Dies belastet die Gemeinde- und Ämterkassen zusätzlich.

Mit Herrn Utecht sprach Frau Bernhardt, noch das Modellprojekt des Landkreises Ludwigslust-Parchim im Bereich der Jugendsozialarbeiter an, woran das Amt Ludwigslust-Land als eine von drei Regionen mit beteiligt ist. So könnte nach eventuellen Auslaufen der ESF-Gelder im Landkreis flächendeckend Jugendsozialarbeit abgesichert sein. Herr Utecht bewertete dieses Projekt als einen guten Schritt.

Nach dem Termin im Amt konnten sich Jacqueline Bernhardt selber ein Bild von guter Jugendarbeit vor Ort machen, indem sie Bianka Büttner im Jugendclub Wöbbelin besuchte. Der Träger des Kinder- und Jugendzentrums ist die AWO. Beeindruckt zeigte sich Jacqueline Bernhardt von der engagierten Arbeit der Jugendclubleiterin Frau Büttner und der Vielzahl an Projekten, Aktionen und Ausflügen mit den Kindern, die sie ins Leben gerufen hat und ständig um Mittel und Ausstattung für das Kinder- und Jugendzentrum kämpft.

Frau Büttner berichtete, dass täglich, auch gerade während der Osterzeiten, mehr als 15 Kinder kämen. Zum Osterbasteln in der vergangenen Woche waren 48 Kinder und ihre Eltern in den Jugendclub gekommen, um gemeinsame Zeit zu verbringen. Das zeigt, dass der Jugendclub Wöbbelin ein guter Treffpunkt für Jung und Alt sei, wo es egal sei, welche Schule ein Kind besuchte.